Wann gebaut und geliehen wird, was die Kredite kosten, was das pro Kopf bedeutet und was der laufende Betrieb jedes Jahr verschlingt.
Wann gebaut und geliehen wird
Bis Ende 2026 sind rund 81 Millionen verbaut. Der große Rest fließt zwischen 2028 und 2030, und fast jeder Euro davon wird über neue Kredite bezahlt.
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2026*2027202820292030203120322033
BauausgabenNeue Kredite
Millionen Euro nach Kalenderjahr. 2026 nur der Rest des Jahres; bereits bis dahin verbaut: 81,3 Mio. €, dafür aufgenommen: 37,4 Mio. € Kredite. Die Kredite enthalten jeweils 0,25 bis 0,5 Mio. € für die laufende Betriebsausstattung.
Was die Kredite kosten
Die Stadt zahlt nicht 185 Millionen zurück, sondern über 300. Insgesamt fallen bis 2063 rund 122,5 Millionen Euro Zinsen an, wenn der Zinssatz bei den angenommenen 3,7 % bleibt. Diese Zinsen sind in den 242 Millionen Baukosten nicht enthalten.
Finanzplanung bis 2030
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20252030203520402045205020552060
ZinszuschussTilgungszuschuss
Vereinfachung: Die Zinsen ab 2029, also für die neuen Kredite, werden im Verhältnis zum Zinssatz verändert. Ältere Darlehen haben feste Konditionen und bleiben gleich.
Werte 2025 bis 2033 aus dem Finanzplan Sanierung. Für 2034 bis 2063 nennt der Plan nur Summen (96,0 Mio. € Zinsen, 166,8 Mio. € Tilgung). Die einzelnen Jahre sind daraus modelliert, mit gleichmäßiger Tilgung; diese Balken sind heller dargestellt. Die Kreditsumme von 184,7 Mio. € enthält die laufende Betriebsausstattung; ohne sie sind es rund 183 Mio. €.
Was das pro Kopf bedeutet
Umgerechnet auf alle Würzburgerinnen und Würzburger: rund 1.450 Euro Theaterkredit pro Person, mit Zinsen rund 2.400 Euro.
Basis: 127.810 Einwohner (amtliche Bevölkerungszahl auf Grundlage des Zensus). Nach Melderegister leben etwas mehr Menschen in Würzburg, die Werte wären dann rund 3 % niedriger. Gemeint sind nur die Kosten des Theaters, nicht die Gesamtverschuldung der Stadt. Das Gesamtprojekt enthält auch die Förderung von Freistaat, Bezirk und Landkreis. Die Werte folgen dem Zinsregler oben.
Kredite für das Theater184,7 Mio. €
1.445 €
Kredite plus alle Zinsen307,2 Mio. €
2.404 €
Gesamtprojekt inklusive Zinsen364,5 Mio. €
2.852 €
Jährliche Rate 203310,0 Mio. € laut Finanzplan, 2034 im Modell 11,8 Mio. €
78 € / Jahr
Was der laufende Betrieb kostet
Unabhängig vom Bau kostet der Spielbetrieb rund 31 Millionen Euro im Jahr. Über Tickets, Abos und Konzerte kommen knapp 9 % davon herein. Den Rest tragen fast vollständig Stadt und Freistaat.
30,2 Mio. €Einnahmen Spielzeit 2026/27 (Plan)
54 %
37 %
9 %
Stadt Würzburg16,25 Mio. €54 %
Freistaat Bayern11,14 Mio. €37 %
Tickets, Abos, Konzerte2,62 Mio. €9 %
Stiftung, Spenden, Sonstiges0,23 Mio. €1 %
Stadt: Betriebszuschuss 14,1 Mio. €, Zinszuschuss 0,8 Mio. € und Tilgungszuschuss 1,35 Mio. €. Die Tilgung taucht in der Erfolgsrechnung nicht als Aufwand auf, fließt aber aus dem Stadthaushalt. Ohne die rein buchhalterische Auflösung von Investitionszuschüssen (0,8 Mio. €). Ausgaben laut Plan: 31,0 Mio. €. Spielzeit und Kalenderjahr sind versetzt, deshalb weichen die Werte vom Diagramm unten leicht ab.
22,9 Mio. €Personalkosten 2026/27, drei Viertel aller Ausgaben
+15 %Ticketpreise zur letzten Spielzeit im Schnitt erhöht
15 %angestrebter Anteil eigener Einnahmen nach der Sanierung, heute knapp 9 %
50 %Anteil des Freistaats am Betriebsdefizit ab 2028 als Staatstheater (heute 45 %), dafür sind 1,75 Mio. € Zusatzkosten eingeplant
Was die Stadt jedes Jahr ans Theater zahlt
Neben dem Kapitaldienst zahlt die Stadt einen Zuschuss für den laufenden Betrieb. Zusammen sind es 2030 fast 20 Millionen Euro im Jahr.
Millionen Euro, Ansätze im städtischen Haushalt nach Kalenderjahr. Die Werte im Abschnitt zum Betrieb oben beziehen sich auf die Spielzeit 2026/27 und weichen deshalb leicht ab. Die Finanzplanung für den Betriebskostenzuschuss reicht nur bis 2030. Der Freistaat beteiligt sich am Betrieb, nach den Plänen zum Staatstheater ab 2028 zur Hälfte; die Kreditzinsen trägt laut Wirtschaftsplan aber nur die Stadt.